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Hausrecht, Strafrecht und Verwaltungsrecht

Die verschiedenen Massnahmen gegen Fussballfans unterstehen unterschiedlichen Rechtsbereichen. Dies erschwert manchmal die Übersicht über die vorhandenen Rechtsmittel und bestehenden Pflichten der Betroffenen. 

Straf- und Verwaltungsrecht

Im Grundsatz gilt, dass staatliche Organe die Betroffenen über ihre Rechtsmittel aufklären müssen. Strafbefehle, Gerichtsurteile etc. fallen unter das Strafgesetz, während es sich bei den Massnahmen gemäss Konkordat um verwaltungsrechtliche Instrumente handelt. Gegenüber staatlichem Handeln (Polizei, Gerichte, Staatsanwaltschaften etc.) besteht die Möglichkeit auf dem Rechtsweg seine Position darzulegen und gegen Entscheide zu rekurrieren. Im Zweifelsfall empfehlen wir rechtzeitig einen unseren Mitarbeiter oder einen Juristen/ eine Juristin zu kontaktieren. 

Privatrecht

Stadionverbote fallen hingegen unter das Privatrecht und stützen sich auf das Hausrecht der Fussballklubs. Es ist wohl ein Anrecht auf eine Anhörung vorgesehen, diese im Verweigerungsfall auf dem Rechtsweg einzufordern ist allerdings nicht möglich. Eine Anhörung hat zudem keine aufschiebende Wirkung; das Stadionverbot bleibt vom Ausstellungsdatum an gültig. Das Vorgehen bezüglich Anhörungen ist hier beschrieben.

 

Bei Fragen stehen wir für gerne eine Erstberatung zur Verfügung.